Gleichstellungsbeauftragte

Die Gleichstellungsbeauftragten am Centre Marc Bloch

Die Gleichstellungsbeauftragten des Centre Marc Bloch werden jedes Jahr gewählt. Sie beobachten, informieren, beraten und vermitteln zu Fragen möglicher Formen von Diskriminierung und Belästigung am Arbeitsplatz, sowie zur Prävention jeglicher Form von Diskriminierung (Herkunft, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Behinderung, Alter, Gesundheitszustand usw.). Dazu bieten sie regelmäßig Fortbildungen zu diesen Themen an oder unterstützen deren Organisation. Als BeobachterInnen werden sie zu Auswahlkommissionen sowie zum Institutsrat eingeladen. Sie erstellen einen Jahresbericht, der im Institutsrat sowie bei der Hauptversammlung vorgestellt und diskutiert wird.

Ihre Aufgaben am CMB beziehen sich auf die Gleichberechtigung der Geschlechter, aber auch der verschiedenen am CMB vertretenen Statusgruppen (DoktorandInnen, PostdoktorandInnen, etablierte ForscherInnen, Verwaltung). Dementsprechend organisieren sie Seminare zu Themen wie sexueller Belästigung am Arbeitsplatz oder Karriereentwicklung von Frauen.

Die Gleichstellungsbeauftragten im Jahr 2017/18 sind Dr. Christine Barwick und Salima Naït Ahmed.

Christine Barwick ist Soziologin und seit Oktober 2016 Forscherin am Centre Marc Bloch. Sie forscht vor allem zur Inkorporation verschiedener Gruppen von MigrantInnen in Europa, sowie zu neuen Mobilitäten der europäischen zweiten Generation. Mit Denis Eckert leitet sie den Forschungsschwerpunkt „Migration, Mobilität und räumliche Neuordnung in Europa“.

Salima Nait Ahmed ist „Agrégée“ und Doktorandin der Philosophie an der Universität von Amiens (Université de Picardie Jules Verne). Sie ist seit Oktober 2016 am Centre Marc Bloch assoziiert. Vor der Promotion lehrte sie mehrere Jahre in Frankreich. Als Lehrerin engagierte sie sich u.a. für den „Plan égalité filles-garçons" („Plan zur Gleichstellung von Mädchen und Jungen“) sowie für ein besseres Verständnis der Reform des Biologie-Lehrplans von 2011 – der seither den SchülerInnen Instrumente für ein nachhaltiges Engagement für Gleichberechtigung und gegen Geschlechterstereotypen an die Hand gibt –, insbesondere durch die gemeinsame Vertiefung der philosophischen Aspekte des neuen Lehrplans. Ihr Promotionsvorhaben widmet sich der Frauenfrage in den Schriften von T.W. Adorno. Ihre Forschungsinteressen umfassen die deutsche kritische Theorie, die feministische Philosophie und verknüpfte Machtverhältnisse (Gender/Rassialiesieurng/Klasse).


An-Institut

© Centre Marc Bloch 2018 - Deutsch-Französisches Forschungszentrum für Sozialwissenschaften, Berlin

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