Das Forschungskolloquium / Séminaire de recherche ist das zentrale Forum für den internen Austausch unter den am Centre Marc Bloch forschenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Es dient der Vorstellung und Diskussion von aktuellen wissenschaftlichen Projekten und damit der interdisziplinären und internationalen Diskussion der am Centre Marc Bloch Forschenden untereinander. Zugleich ist das Forschungskolloquium durch die regelmäßig eingeladenen Gäste aber auch ein Forum für den Kontakt nach außen, das die Wissenschaftspolitik des Centre Marc Bloch unterstützt. Es steht zudem am jeweiligen Thema interessierten externen Teilnehmern offen.
Auf jeder Sitzung wird ein Forschungsprojekt zur Diskussion gestellt. Ziel dieser Diskussion ist die theoretische, methodische und thematische Reflektion über kultur-, sozial- und geisteswissenschaftliche Fragestellungen. Das Forschungskolloquium fördert damit die offene Diskussion zwischen den unterschiedlichen, am Centre Marc Bloch zusammentreffenden wissenschaftlichen Perspektiven. Es ist darin dem Auftrag des Centre Marc Bloch verpflichtet, den wissenschaftlichen Austausch über die Grenzen von Disziplinen und nationalen Forschungstraditionen hinaus zu vernetzen. Das Forschungskolloquium steht in Kontinuität zum früheren „Methodenseminar“ des Centre Marc Bloch, insofern es einer Forschungskultur verbunden ist, die sich als Prozess versteht und die 'Wege der Forschung' reflektiert und mitteilt.
Das Forschungskolloquium findet während des Semesters vierzehntäglich an einem Montag statt. Es beginnt um 10.00 s.t., als Redezeit für die Vortragenden sind 35 Minuten vorgesehen. In der Regel wird es mit der Sprache so gehandhabt, dass Vortrag, Kommentar und Beiträge in der von den jeweiligen Sprechern bevorzugten Sprache (Französisch, Deutsch oder Englisch) geäußert werden.
Ein besonderes Anliegen des Forschungskolloquiums ist es, dass die Diskussion des vorgestellten Forschungsprojektes aus interdisziplinärer Perspektive erfolgen kann, das heißt der Vortrag sollte über die Grenzen einer Fachdisziplin hinaus verständlich sein. Ein gewisser Work-in-Progres-Charakter ist dabei durchaus möglich.
Außerdem laden wir oft eineN KommentatorIn ein, der/die mit einem ca. 10-minütigen Kommentar die offene Diskussion einleitet. Eine Woche vor der Veranstaltung sollte daher der Vortragstext fertig sein, damit genug Zeit für das Verfassen des Kommentars bleibt.
Ebenfalls eine Woche vor dem Forschungskolloquium verschicken wir außerdem in der Regel (und wenn die Vortragenden damit einverstanden sind) einen Text an die übrigen Teilnehmer des Seminars, der zur Vorbereitung dienen soll. Dieser Text sollte nicht der Vortragstext sein, sondern ein bereits vorliegender, nicht allzu langer Text zum Thema (bestenfalls ein schon veröffentlichter Aufsatz).
Organisation: Mathilde Darley, Léa Barbisan
15.4.2013
Intervenant :Tanja Bogusz (Centre Marc Bloch)
Commentaire : Werner Rammert (TU Berlin)
Erfahrung als Praxis. Entwurf einer experimentellen Sozialtheorie
29.4
Nora Lafi (Zentrum Moderner Orient Berlin)
Anthropologie historique de la violence urbaine dans le monde arabe: Le Caire, Alep et Tunis (1799-1864)
13.5.
Teresa Koloma Beck (Centre Marc Bloch)
Das Körpergedächtnis von Gewaltkonflikten
27.5.
Léa Barbisan (Centre Marc Bloch)
Le corps dans l’esthétique de Walter Benjamin (titre provisoire)
10.6.
Christophe Charle (Université Paris I Panthéon-Sorbonne)
Sortir des limites de l'homo historicus, plaidoyer pour un dépassement des frontières nationales et disciplinaires
17.6.
Pascale Laborier (Université Paris X Ouest - Nanterre)
Temporalités de l'Etat
24.6.
8.7.